Märker's Welt

Der kleine „aufreger“ heute im Doppelpack

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Der kleine „aufreger“, die Definition:

(So eine feine bekloppte Kleinigkeit aus dem Informationswahnsinn der täglich über uns hereinbricht. Ein kleiner Blutdrucktreiber, den es eigentlich nicht braucht, der aber wie ein Ohrwurm sich einfach einschleicht. Unwichtig genug um morgen vergessen zu sein und einem neuen, kleinen “aufreger” Platz zu machen. )

Hassbook

Gernot Hassknecht, das große Vorbild des kleinen „aufreger“

Der kleine „aufreger“ , heute ist es sogar gleich mal ein Doppelpack:

„aufreger“ no.3 ( ich nummeriere sie durch )

Da wollen russische Motorradfreunde (oder ist es gar eine  pöse Motorradgang ) zum 70.Jahrestages des Endes des 2. WK Blumen am Mahnmal in Berlin niederlegen. An allen Grenzen der EU versucht man sie aufzuhalten, aber die Bundesregierung dementiert „Maßnahmen“.

Wo ist das vermeintliche Problem ? Kann unsere Demokratie das Ansinnen der Russen nicht aushalten ? Was würde passieren, hätte man diese Aktion zugelassen und ansonsten einfach ignoriert, ohne jede mediale Berichterstattung. Den Jungs gesagt: macht mal, aber haltet euch an die Verkehrsregeln, sonst gibts ’ne Knolle. Das wäre eine starke Leistung. Gesellschaftliche Größe ist aber nicht gewünscht.

„aufreger“ no.4

Überschrift in der Zeit online: „Deutschlands Arbeitsstunden überdurchschnittlich teuer

„Für eine Stunde Arbeit in der Privatwirtschaft haben Kunden vergangenes Jahr im Schnitt 31,80 Euro bezahlt Teurer ist es nach Angaben des Statistischen Bundesamtes nur in Finnland (zehn Prozent mehr), den Niederlanden, Frankreich, Luxemburg, Schweden und Belgien. An der Spitze mit 42 Euro liegt Dänemark,  am Ende der Liste Bulgarien mit 3,80 Euro.“

Wenn sich Deutschland mit den westelichen EU Staaten vergleicht wäre es ok. aber mit Bulgarien, dass den Durchschnitt überdeutlich drückt. Da wird die Statistik aber ordentlich bemüht arbeitgeberfreundlich zu sein. Dann sind die Lohnkosten auch in Finnland, den Niederlanden, Frankreich, Luxemburg, Schweden,Belgien und Dänemark auch „überdurchschnittlich“ teuer.
Und das Gejammer über die ach so hohen Lohnnebenkosten ?
„2014 zahlten die Arbeitgeber in Deutschland in der Privatwirtschaft auf 100 Euro Bruttoverdienst zusätzlich 28 Euro Lohnnebenkosten. Damit lagen die Lohnnebenkosten in Deutschland unter dem EU-Durchschnitt von 31 Euro und damit im Mittelfeld auf Rang 15.“
Rang 15 von 28. So sieht es aus.

Ja, statistisch gesehen wäre Deutschland auch eines der reichsten Länder der Welt wenn 5 Menschen 99% des Vermögens besitzen würden und die restlichen der ca. 80 Millionen Einwohner 1%.

Irgendwie gehen „Qualitätsjournalismus“ und Statistik nicht zusammen.                              Alles Lobby-blabla.

*Ironie on:
weil die Lohnkosten in Bulgarien so niedrig sind, ist das Land auch eine Speerspitze des wirtschaftlichen Erfolges!
**Ironie off

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