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Warum ich nicht bei WhatsApp bin

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„Warum biste nich bei WhatsApp ?“ diese Frage mußte ich mir bereits ein paar mal anhören. Meine Antwortet lautet dann : weil ich Telefon, SMS und eMail habe. Das ist für die „no face to face“ Kommunikation völlig ausreichend.

Kommunikation mit WhatsApp

WatsÄpp

Die elektronische Kommunikation mittels WhatsApp birgt auch ein gewisses Risikopotential, wie Informatiker der Uni Ulm an einer Gruppe von freiwilligen Probanden bewiesen.

Die Identifizierung bei WhatsApp erfolgt über die Mobilfunknummer. Wem diese bekannt ist, der kann sich jederzeit den aktuellen Onlinestatus des betreffendes Users ansehen. Das lässt sich nämlich nicht abschalten. ( der Punkt „zuletzt online“ ist abschaltbar ). Das kann schon mal blöd sein, wenn ein Lehrer  den Status der Schüler während einer Klassenarbeit checkt ( so er die Handynummer kennt ). Auch doof wenn der Chef seinen Mitarbeiter in einem sehr wichtigen Meeting weiss, mal schaut und dann „online“ sieht. Euch fallen bestimmt selbst noch weitere Beispiele ein, wo dass garnicht gut kommt.

Außerdem schrieben die Informatiker ein Zugangsprogramm mit dem sie das Ein- und Ausloggen in WhatsApp mitschreiben konnten. Bei einer intensiven Nutzung der Plattform liessen sich damit sogar Muster im Tagesablauf herausfinden. Aufstehen ,Schlafen gehen, Sport machen – wer will dass schon ? Die Probanden waren jedenfalls ziemlich erstaunt über die Ergebnisse des Tests.

Was sagt mir dass:  u.a. kein WhatsApp, mobile Datenverbindungen nicht bzw. sparsam und bewusst verwenden oder eben ganz klassisch:  „face to face“ Kommunikation.

Für die, die ohne WhatsApp nicht mehr auskommen der Tipp:  nutzt den Dienst über eine App eines Fremdherstellers, da wird der Status nicht mitgegeben. Aber fragt mich bitte nicht „welche“. Da kennt ihr euch bestimmt besser aus.

Hier gibt es die Quelleninformation.

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